29.09.2014

Der Kreistag des Landkreises Meißen entschied am 18.09.2014 über eine Beschlussvorlage der Verwaltung, den Freistaat zu landeseinheitlichen Regelungen für Siedlungsabstände bei Windkraftanlagen aufzufordern. Dabei sollte ein Mindestabstand von 1.000 m zur nächsten Wohnsiedlung nicht unterschritten werden.

Die FDP/DSU-Fraktion forderte einen Mindestabstand von 10 H, das heißt eine einheitliche Festlegung der 10-fachen Anlagenhöhe (einschließlich Rotorblätter) zur nächstgelegenen Wohnsiedlung.

Die technologische Entwicklung der Windkraftanlagen führt zu immer größeren und leistungsfähigeren Windrädern, die ein Vielfaches an Strom der heutigen Anlagen erzeugen. Dadurch können die Klimaziele des Freistaates künftig auch mit deutlich weniger Anlagen und größeren Siedlungsabständen erreicht werden. Die betroffenen Anwohner erhalten so einen anlagenspezifischen Schutzabstand.

Die FDP/DSU-Fraktion brachte diese Forderung als Änderungsantrag zum Kreistag am 18.09.2014 ein und hatte Erfolg mit Ihrem Ansinnen. Der Kreistag beschloss Mehrheitlich den Änderungsantrag der FDP/DSU-Fraktion. Somit wird die Staatsregierung aufgefordert, die H10 Regel einheitlich in ganz Sachsen einzuführen.

Mehr dazu unter:

http://www.sz-online.de/nachrichten/windkraftgegner-machen-wieder-mobil-2930581.html

http://www.sz-online.de/nachrichten/buergerinitiative-harrt-im-kreistag-aus-2931761.html

http://www.sz-online.de/nachrichten/buergerinitiative-harrt-im-kreistag-aus-2931761.html

http://www.meissen-fernsehen.de/nachrichten/Windkraft_versus_Wohnbebauung-5746.html


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